Mittwoch, 31. Mai 2017

Zeit für Zeitgeschichte.


In meiner ehemaligen Schule in Rio, der Escola Corcovado, habe ich Schülerinnen und Schülern einer 10. Klasse so einiges über meine Forschungsarbeit erzählt.



Stattgefunden hat der Vortrag im ehemaligen Musiksaal, in dem ich selbst in den Jahren 1979 bis 1982 gesungen habe!

Hier ist der Bericht von der Homepage der Schule.

Und weil ich so brav war, wurde ich danach reich beschenkt ;-)

Samstag, 27. Mai 2017

Freitag, 26. Mai 2017

Irene Pimentel im Europajournal.

Irene Pimentel in der TV-Doku
Der ungehorsame Konsul (Ö 2015)
Portugal, da kleine Land im äußersten Westen Europas, sorgt in den letzten Wochen immer öfter für positive Schlagzeilen. Nach sparsamen Jahren unter dem EU-Rettungsschirm wächst nun die Wirtschaft stetig, die Arbeitslosigkeit sinkt. Erst kürzlich war das Land in aller Munde, weil der Jazzsänger Salvador Sobral den Eurovisions-Songcontest für Portugal entscheiden konnte. Doch nicht alles ist eitel Wonne: Noch immer trägt das Land eine enorme Schuldenlast, viele junge gut ausgebildete Portugiesinnen und Portugiesen suchen im Ausland ihr berufliches Glück. Die Zeithistorikerin, Journalistin und Autorin Irene Pimentel ist eine der wichtigsten kritischen Stimmen des Landes, sie beobachtet nicht nur die Entwicklung in Portugal, sondern stets auch die Situation in Europa und der Welt.

Der Hörsaal im Alten AKH ist bis auf den letzten Platz gefüllt an diesem Nachmittag, viele haben sich eingefunden, um Irene Pimentel zuzuhören, die über ihr neuestes Buch O comboio de Luxemburgo - Der Zug aus Luxemburg referiert. Es geht um einen Zug voller jüdischer Flüchtlinge, denen im November 1940 an der portugiesischen Grenze die Einreise und damit die Rettung vor der NS-Verfolgung verwehrt wurde. Die Rolle Portugals im Zweiten Weltkrieg ist hierzulande kaum bekannt, obwohl an die 100.000 Menschen, darunter zum Beispiel auch Alma Mahler Werfel und Franz Werfel, Friedrich Torberg oder Karl Farkas, in Lissabon auf das begehrte Visum nach Übersee warteten.

Die Historikerin, die sich vor allem mit Themen aus der Zeit der Salazar Diktatur, also zwischen den 1930er Jahren und der Nelkenrevolution im Jahr 1974, beschäftigt, ist davon überzeugt, dass wir das Heute nur verstehen können, wenn wir uns mit dem Gestern auseinandersetzen: "Ich glaube, wir müssen die Situation der Flüchtlinge während des Zweiten Weltkriegs im aktuellen Kontext sehen. Natürlich gibt es viele Unterschiede, aber es gibt auch viele ähnliche Aspekte. Wir leben in einer anderen Zeit, aber vieles heute erinnert uns an damals. Wenn wir keine Diktaturen mehr wollen, wenn wir die Demokratie schützen wollen - die ja in Gefahr ist, etwa in den USA - müssen wir uns auf die Geschichte besinnen."

Vom europäischen Sorgenkind zum Vorzeigeland - so lässt sich die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Portugals der letzten Jahre zusammenfassen. Im April 2011 schlüpft das hochverschuldete Land unter den Euro-Rettungsschirm, allerdings muss es sich selbst im Gegenzug einen straffen Sparkurs verordnen. Drei Jahre später steht Portugal tatsächlich wieder auf eigenen Beinen. Doch die Bevölkerung ist aufgebracht, viele Menschen leben seit Jahren unter prekären Bedingungen. Mittags essen gehen? Zu teuer, daher wird abends für den nächsten Bürotag vorgekocht. Bei Kälte die Elektroheizung anschalten? Zu teuer, darum sitzt man in der Daunenjacke auf dem Sofa. Wieder einmal ins Theater oder ins Konzert? Zu teuer, zu teuer.

Im November 2015 schließlich wird die Mitte-Rechts Koalition abgewählt, die Sozialisten - eine der beiden portugiesischen Volksparteien -  stellt mit António Costa den Premierminister, der von Kommunisten und linken Parteien unterstützt wird: "Das hat es in Portugal noch nicht gegeben. Aufgrund unserer Geschichte - wir hatten hier ja eine Diktatur und erst ab 1974 entwickelte sich eine Demokratie - waren die Sozialisten und die Kommunisten immer verfeindet. Koalitionen waren undenkbar, und auch andere Formen der Zusammenarbeit zwischen Sozialisten und den Kommunisten. Und ganz und gar ungewöhnlich ist die Zusammenarbeit mit dem neuen Zusammenschluss der linken Parteien."

Viele tiefe Gräben galt es zu überwinden, doch das Land hat sich erholt, die Portugiesinnen und Portugiesen schöpfen wieder Hoffnung: "Heute sind in Portugal die Restaurants wieder voll. Während der Krise war das nicht so. Auch wenn die Menschen immer noch kaum Erspartes haben, die Dinge bewegen sich, es geht etwas weiter."

Im Vergleich zum Vorjahr ist die portugiesische Wirtschaft im ersten Quartal 2017 um 2,8 Prozent gewachsen. Internationale Investoren wenden sich dem Land wieder zu, die Exporte steigen, der Tourismus wird immer wichtiger. Erst kürzlich wurde die nordportugiesische Stadt Porto in einer Onlinebefragung zum besten europäischen Urlaubsziel für das Jahr 2017 gewählt. Alles eitel Wonne also? Leider nein, es gibt noch viele Baustellen. Der Schuldenberg muss weiter abgebaut werden, und auch wenn die Arbeitslosigkeit langsam sinkt und das Bildungsniveau steigt, suchen weiterhin viele ihr Glück im Ausland: "Und nun haben wir junge, von Portugal gut ausgebildete Menschen - denn es wurde viel in die Bildung investiert, das sehen wir heute, Menschen aus ärmeren Familien, die früher mit 14 ihre Ausbildung beendet hatten, konnten studieren und sich weiterbilden, haben Doktorate abgeschlossen - und viele von ihnen haben Portugal verlassen."

Doch eine Entwicklung in Europa, der Brexit, stellt in diesem Zusammenhang ein großes Problem dar. Geschätzt eine halbe Million Portugiesinnen und Portugiesen arbeiten in Großbritannien, vor allem im Gesundheitsbereich als Sanitäter und Krankenschwestern. Es ist unklar, ob und unter welchen Voraussetzungen sie bleiben können: "Wenn diese Menschen nach Portugal zurückkehren, kann das für das britische Gesundheitssystem gravierende Auswirkungen haben, denn die meisten Krankenschwestern sind Ausländer." Ganz abgesehen davon, dass diese Menschen in ihrer Heimat Portugal derzeit wohl nur schwer einen adäquaten Job finden würden.

Und dann steht Portugal plötzlich ganz oben. Beim Eurovisions Songcontest singt sich der Jazzsänger Salvador Sobral in die Herzen der Zuhörer, plötzlich gibt es neben dem Fußballer Cristiano Ronaldo ein weiteres Aushängeschild, erzählt Irene Pimentel: "Als ich nach Wien kam, habe ich eine Frau nach dem Weg gefragt. Sie wollte wissen, woher ich komme. Aus Portugal! Ah, Salvador! Ich war verblüfft! Sie habe zwar nichts vom Text verstanden, aber diese Stimme!"

Ihr selbst würde das Lied nicht besonders gefallen, was sie auch in den Sozialen Medien offen gesagt hat. Mit dem Shitstorm, der sich in der Folge über sie ergoss, hat sie allerdings nicht gerechtet. Wem das Lied nicht gefalle, der sei kein wahrer Portugiese, wurde ihr vorgeworfen: "Mich hat der Songcontest nicht interessiert, auch meine Freunde nicht. Und plötzlich waren ganz viele ganz furchtbar begeistert von dieser Veranstaltung! Natürlich ist es schön, dass Portugal gewonnen hat, aber ich verstehe nicht, dass dieses Lied plötzlich so wichtig wurde, so besetzt von Nationalstolz: Alle sind so stolz, dass sie Portugiesen sind, wir sind die Besten. Das kann ich nicht ausstehen, denn ich bin kosmopolitisch."

Nun, es wird Gras darüber wachsen, Salvador Sobral sei der Erfolg natürlich zu gönnen, und es sei schön, wenn sich die Menschen mit Portugal beschäftigen würden, meint Irene Pimentel. Die Zuhörerinnen und Zuhörer haben an diesem Nachmittag nicht nur von einem dramatischen historischen Ereignis in Portugal erfahren, sondern sich nebenbei auch intensiv mit der aktuellen Situation des kleinen Landes am Rande Europas auseinandergesetzt: seinen Problemen, aber auch seinen Chancen.

Info: Irene Pimentel war bereits mehrfach meine Interviewpartnerin für Radio- und TV-Sendungen
TV-Doku Der ungehorsame Konsul
Ö1 Dimensionen Lissabon - Hafen der Hoffnung
Ö1 Dimensionen Aristides de Sousa Mendes

Flut. Das wilde Leben der Gezeiten.

Wenn beim Frühstück die Wellen ans Ufer schlagen und wenige Stunden später der Strand hundert Meter breit ist – dann werden uns die Gezeiten wieder einmal so richtig bewusst. Dass das Meer ohne Unterlass hin und her schwappt, dass der Mond dafür der Hauptverantwortliche ist, dass Schifffahrt und Fischerei von Flut und Ebbe abhängig sind, das alles wissen wir aus der Schule. Doch es gibt so viel mehr Wissenswertes über die Gezeiten zu erzählen. Die Wissenschaft von den Ozeanen ist noch jung, und auch wenn mittlerweile Phänomene erklärt und Mythen entzaubert wurden – der englische Autor Hugh Aldersey-Williams hat genügend Interessantes gefunden, um über 300 Buchseiten zu füllen.

Wenn sich ein Brite zwölf Stunden lang ans Meer setzt, um Ebbe und Flut und deren Wirkung auf Umwelt, Mensch und Tier zu beobachten, dann klingt das erstmal nicht nach einem wilden Leben der Gezeiten.
Zitat: Zugegeben, es ist eine kauzige Idee, zwölf oder dreizehn Stunden lang aufs Meer zu schauen. Dem Gras beim Wachsen zuzusehen ist interessanter, werden Sie sagen. Aber ich lasse mich nicht abhalten. Ich weiß auch nicht, was mich erwartet, aber ich werde alles sorgfältig aufschreiben.
Und das tut der Autor dann auch. Beobachtet und notiert penibel alles, was ihm auffällt. Ein Gezeitenlauf in Echtzeit. Und das ist keineswegs langweilig, ganz im Gegenteil: das Wasser kräuselt sich, das Kanu dreht sich in die ablaufende Wasserrichtung, Tierchen wimmeln in den freiliegenden Algen, der Schlick erwacht.
Zitat: Möwen haben ihre Fußabdrücke hinterlassen. Einige deuten, ganz wie meine, darauf hin, dass sie ausgerutscht sind.
Sätze wie dieser sind typisch für den Autor, der sich selbst – oder den Menschen im Allgemeinen – immer wieder – und wie in diesem Fall auf selbstironische Weise - in Bezug zu jenem Naturphänomen setzt, das er in diesem Buch beschreibt.

Dies ist ein wunderbar erzähltes Sachbuch, das ein schönes Gleichgewicht findet zwischen Gelehrsamkeit und persönlichem Zugang.
Zitat: Dies ist kein Buch über das Meer. Es geht nicht um Mast und Skorbut, Walfänger und Piraten, Schiffszwieback und Rum. Niemand kämpft hier gegen Wirbelstürme und Taifune. […] Und doch ist dies ein Buch über das Meer. […] Das Meer, das wir im Urlaub aufsuchen und das wir doch kaum verstehen. Das Meer, auf dem wir uns vorsichtig bewegen und das uns auf geheimnisvolle Art und Weise körperlich und seelisch bewegt.

Für dieses Buch hat der Autor viele Bücher gelesen, die auch immer wieder zitiert werden. Es ist dies nicht nur eine Kulturgeschichte der Gezeiten sondern genauso deren Literaturgeschichte, Charles Dickens, Jules Verne oder Edgar Allan Poe tauchen auf. Doch die meiste Zeit war der Autor wohl als Feldforscher unterwegs, ist in viele Länder gereist, um möglichst unterschiedliche Facetten und Auswirkungen der Gezeiten kennenzulernen. Sie sind unberechenbar berechenbar, oft von zerstörerischer Kraft, abenteuerlich und dramatisch.
Zitat: Wir verstehen nicht, warum der schöne Sandstrand, den wir noch von früher kennen, zu einem wenig einladenden Geröllfeld geworden ist. Wir verstehen nicht, dass ein einziger Gezeitenwechsel den Ausgang einer Seeschlacht oder eines Angriffs vom Meer aus entscheidend beeinflusst hat und dass wir deshalb so leben, wie wir heute leben, und die Sprache sprechen, die wir heute sprechen. 

So machen wir uns auf zu einer Reise zum Ursprung des Lebens im Meer, erfahren allerlei spannende Details über die historische Seefahrt, verstehen schließlich, wie die Gezeiten und der Seehandel zusammenhängen, fiebern mit beim Wettrennen um den schnellsten Seeweg nach Indien. Der Five-O-clock Tea muss schließlich pünktlich und frisch duftend auf dem Tisch stehen. Wir erfahren, warum sich der Knutt – ein prinzipiell recht unauffälliger Stelzvogel – bei Flut so eigenartig verhält und wie raffiniert der kleine silbrige Fisch namens Grunion die Gezeiten nutzt. Wir wagen uns bis in Antike zurück, als Julius Cäsar vor Britannien mit den Gezeiten zu kämpfen hatte. Schauen Aristoteles und Galilei über die vor Konzentration hochgezogenen Schultern, um ihre Ideen vom Lauf der Welt zu verstehen. Und immer wieder zieht der Autor Bilanz: Warum faszinieren und beeinflussen uns die Gezeiten, dieses ständige Wechselspiel, so sehr?
Zitat: Die Metaphorik der Gezeiten stellt für unsere Gefühle ein nützliches Sicherheitsventil dar, denn wir können uns darauf verlassen, dass sie regelmäßig und zyklisch auftreten. Wenn wir niedergeschlagen sind, spendet uns das Trost, denn bald werden wir uns besser fühlen. Im Überschwang sollten wir uns umgekehrt daran erinnern, dass das Hochgefühl vorbeigehen wird. Aber die Gezeiten sind letztlich auch eine große Übergangsphase. Unser Leben besteht nicht nur aus Extremen, sondern wie die Gezeiten aus einem ständigen Auf und ab.

Flut – das wilde Leben der Gezeiten ist überwiegend ein Textbuch, die wenigen Illustrationen sind qualitativ nicht besonders hochwertig, bieten für das Auge nicht viel. Brauchen sie auch nicht, die Lust des Autors am Formulieren lässt sofort Bilder im Kopf entstehen. Diesen Spaß an der originellen Sprache hat übrigens nicht nur der Autor, sondern auch der ihm ebenbürtige Übersetzer Christophe Fricker. Allein das Inhaltsverzeichnis hat poetisches Potenzial: Auswegloses Wasser, Ufer des Unwissens, Mitfahrgelegenheiten. Ein schönes Buch, diese Kulturgeschichte der Gezeiten. Beim nächsten Urlaub am Strand sollte man vielleicht einfach einmal ein paar Stunden das Meer beobachten.

Info: Hugh Aldersey-Williams: Flut – Das wilde Leben der Gezeiten (aus dem Englischen von Christophe Fricker, Hanser 2017)

Donnerstag, 25. Mai 2017

Zimmer mit Aussicht.

Spannendes Interview mit dem Historiker Fábio Koifman in dessen Wohnung in Rio. Sein Kater Dodo war auch dabei...

Freitag, 19. Mai 2017

Save the past for the future.

Als Filmretterin durfte ich mit dem Direktor des Filmarchivs Ernst Kieninger durch die Leopoldstadt wandern, auf den Spuren des jüdischen Wien. Im März 2018 soll die restaurierte Version von "Die Stadt ohne Juden" (aus dem Jahr 1924, nach dem Roman von Hugo Bettauer), die ich gemeinsam mit vielen anderen unterstützt habe, im Metro-Kino zu sehen sein.

Donnerstag, 18. Mai 2017

O Comboio de Luxemburgo.

Irene Pimentel, eine der wichtigsten Zeithistorikerinnen Portugals, war zu einem Vortrag über ihr neuestes Buch zu Gast am Institut für Romanistik in Wien, wo ich ja bis März gearbeitet habe. Es ging um einen Zug voller jüdischer Flüchtlinge aus Luxemburg, der 1940 als einziger an der portugiesischen Grenze umkehren musste. Rund ein Drittel der rund 300 Passagiere geriet so doch noch in die Hände der Nazis. Andere schafften die Flucht oder überlebten in Verstecken. Ich kenne Irene seit einigen Jahren, habe sie zum "Ungehorsamen Konsul" Aristides de Sousa Mendes interviewt. Eine tolle Frau, die sich kein Blatt vor den Mund nimmt und kritisch die Entwicklungen in Portugal und der Welt kommentiert.
Melanie Strasser (UNI Wien), Christa Heinrich (Historikerin Berlin), Kathrin Sartingen (UNI Wien), Irene Pimentel (UNI Lissabon), ich, Tatjana Tavares (UNI Wien)

Mittwoch, 3. Mai 2017

Gasthof zum lustigen Bauern.

Endlich wieder Radio!!
Recherche und Interview für ein hoffentlich recht amüsantes Musikkolleg zum Thema "Kochen nach Noten - Vertonte Rezepte". Heute bei einem Koch in Zeilsemauer, der gern römisch kocht, in einem Gasthof, das auf römischen Grundmauern steht und einen Besuch wert ist!

Sendedatum des Musikkollegs: 31. Juli - 3. August, jeweils 9.45 Uhr.

Dienstag, 2. Mai 2017

Die Goldene Bulle. Dreikampf um den Thron.

Heute Abend ist es soweit, meine Folge aus der Staatsarchiv-Serie "Dokumente, die die Welt bewegen" geht auf Sendung. Um 22.25 Uhr auf ORF III. Gast ist Robert Palfrader, Produktion: DOR-Film.

Wiederholungen:
03.05.2017, 01.00 Uhr
03.05.2017, 05.10 Uhr
04.05.2017, 00.55 Uhr
04.05.2017, 13.00 Uhr